Blog von Jens Franke

FWA für recom

Yeah, am vergangenen Sonntag gab es für das Portfolio der recom einen Favorite Website Award. Recom ist eines der renommiertesten Studios für Artwork, Postproduction und CGI in Europa.

Ich hatte die Ehre mit einem tollen Team von Jung von Matt/Neckar, u.a. mit den geschätzten Kollegen Kai Heuser, Oliver Müller und Daniel Hübschmann, und dem Backend-Team von Lime | Flavour die Aufgabe für die sensationellen Arbeiten der recom ein neues Portfolio zu erschaffen.

Aus technischer Sicht war mir neben einem hochflexiblen Framework und einer eleganten Anbindung an das komplexe CMS, vor allem wichtig, mein vorhandenes Wissen aus vorherigen Portfolio-Projekten und Vorträgen im Bezug auf die Usability bei Flashseiten weiter auszubauen, um die besten Lösung für die Endanwender der recom zu finden.

So bietet das Portfolio z.b. Funktionalitäten wie Deeplinking, Back-Button-Support, Kontextmenü, Steuerung per Mausrad, Ähnliche Projekte, flexible Größe der Bühne, Lightbox mit PDF-Export-Funktion.

Eines meiner persönlichen Hightlights ist, dass selbst die Ergebnisse der Farbsuche über den Farbwürfel, mit der man den gesamten Pool an Arbeiten der recom durchsuchen kann, per Deeplink aufgerufen werden können.

Zu der geballten Portion Technik, kam jede Menge Detailarbeit, um die Botschaft „Jedes Pixel an seinen perfekten Platz“ perfekt umzusetzen. Dabei möchte ich vor allem Kai, Olli und Daniel für die tolle Unterstützung und Zusammenarbeit danken.

Für mich ist es inzwischen das 8. Projekt, dass mit einem FWA ausgezeichnet wurde und ein toller Abschluss für ein Jahr voller spannender und toller Projekte.

Bis Ende des Jahres werde ich jetzt erst einmal entspannen, ein wenig basteln und hoffentlich viel fotografieren. Aber es kribbelt auch schon wieder und ich freu mich auf die kommenden Herausforderungen in 2009.

5 Kommentare 16. December 2008

Coca-Cola Christmas Lights

Coca-Cola Christmas Lights

Gemeinsam mit einem exzellenten Team von Scholz & Volkmer durfte ich die letzten Wochen einen Teil der interaktiven Weihnachtskampagne für Coca-Cola realisieren.

Ganz nach dem Motto „Bring die Welt zum Strahlen“ kann man auf Basis von Google Maps die Häuser seiner Lieben dekorieren. Aus meiner Sicht eine wunderschöne Idee, für die ich mich sofort begeistern konnte.

Es folgten tolle Herausforderungen, wo viel testen, forschen und tüfteln auf der Tagesordnung standen. Ich liebe solche Aufgabenstellungen und war jeden Morgen heiß, die besten Lösungen für die komplexen Herausforderungen zu finden.

Rückblickend waren vor allem die Anzeige und das Speichern der enormen Datenmengen eine sehr schöne Aufgabe. Aber auch die Anbindung, Anpassung und Integration der verschiedenen Dienste von Google hatte seine Tücken und sorgte bis zur letzten Sekunde für Spannung.

Sicherlich wird es an anderer Stelle noch einen tieferen Einblick in die Technik des Projektes geben, aber erst einmal wünsche ich Euch viel Spaß beim Dekorieren und ich bin gespannt wie stark die Welt am 24. Dezember leuchten wird.

Zu guter Letzt möchte ich dem gesamten Projektteam bei S&V für die leidenschaftliche Zusammenarbeit danken, es war eine wirklich tolle Zeit.

3 Kommentare 24. November 2008

Mrmr: Multi-Touch & Multi-User trifft auf Flash

Mrmr

Bei dem Thema schlägt mein Herz höher.

Nachdem ich zum wiederholten Male über Mrmr gestolpert bin, hat mich das Thema absolut in seinen Bann gezogen. Mrmr ist konzipiert als offenes Protokoll, um drahtlos mit Mobiltelefonen und PDAs Multimedia-Performances und Live-Installationen zu steuern.

Richtig spannend ist, das Mrmr auch das Open Sound Control-Protokoll unterstützt. Hauptsächlich wird das OSC-Protokoll eigentlich für die Kommunikation zwischen elektronischen Musikinstrumenten eingesetzt. Aber OSC begegnet einem auch bei reacTIVision und bei Multi-Touch Trackern, die in der Regel die Daten per TUIO-Protokoll senden, dass aber ebenfalls auf OSC basiert.

Von den Multi-Touch Experimenten war mir noch bekannt, das man OSC Nachrichten auch mit Flash verarbeiten kann. Dazu benötigt man als Vermittler den Java-Server Flosc, der OSC aus der UDP-Welt für die TCP-Welt mit Flash aufbereitet.

An dieser Stelle eine Frage in die Runde, hat jemand Informationen zum UDP-Support des neuesten Flash Players?

Zurück zu Mrmr, man kann mit dieser iPhone-Applikation also auch Flash-Anwendungen steuern.

Zum verdeutlichen habe ich einmal ein kleines Video gedreht, dass eine sinnfreie Anwendung zeigt, bei der die Eingaben auf dem iPhone per Wi-Fi an einen Host-Rechner übertragen werden. Auf dem Rechner läuft im rechten Teil des Bildschirmes eine Flashanwendung, die simpel die Werte visualisiert. Die Anwendung besteht aus einem Touchpad und einem Slider, um zwischen verschiedenen Farben zu wechseln.



Ansich schon eine spannende Sache, aber es geht noch weiter. Das iPhone kann bekanntlich Multi-Touch, dazu kommt, dass Mrmr mehrere Clients miteinander verbinden und verwalten kann, sprich Multi-User Support.

An diesem Punkt wird es konzeptionell schon sehr spannend und ich musste gleich an Konzepte wie Public Playing von Extrajetzt denken.

Der Vater von Mrmr ist übrigens Eric Redlinger, Forscher am Institut Integrated Digital Media der Polytechnic University in Brooklyn, New York.

Das kostenlose Mrmr bietet aber noch ein weiteres Highlight. Mit dem Interface Builder, kann man eigene Oberflächen mit Slidern, Buttons und Touchflächen anlegen, um diese im Anschluss auf das iPhone zu übertragen. Die Interfaces können auch per HTTP geladen werden und der Host kann z.B. je nach Anzahl der Clients verschiedene Interfaces ausliefern.

Also Multi-Touch, Multi-User und eigene Interfaces bilden einen wirklich genialen Mix, um spannende Konzepte zu entwickeln.

Neben Mrmr gibt es mit TouchOSC und OSCemote zwei weitere Programme im App-Store, die per OSC-Protokoll kommunizieren können. Mrmr hat aus meiner Sicht in den meisten Bereichen aber die Nase vorn und ist zudem kostenlos.

Der erste Test hat richtig viel Spaß gemacht und das Thema werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen. 

 

10 Kommentare 25. October 2008

Das Arbeiten in einer Welt voller APIs

Eigentlich wollte ich mir einen Beitrag zum Flash Player 10 sparen, aber die sehr geschätzten Kollegen André Michelle und Joa Ebert haben mich dann doch dazu bewegt zumindest indirekt darüber zu schreiben.

Initial hätte ich nicht gedacht, dass dieser Beitrag so lang wird. Ich hoffe ihr habt ein wenig Zeit mitgebracht und findet das Thema ebenfalls so diskussionswürdig wie ich. Ich freu mich auf Eure Meinungen.

Seit dieser Woche steht nun der finale Player zum Download bereit. Im Vorfeld hatte die Hobnox-Crew reichlich Lärm gemacht, um mit dem neusten Player Sound dynamisch manipulieren zu können. Wenn man so viel Herz und Leidenschaft in ein Projekt steckt und es an dieser einen Stelle klemmt, kann man so einen Wunsch natürlich nachvollziehen. Aber ich war mehr als erstaunt als Adobe ihren Wunsch erhört hat.

Neutral betrachtet ist dieses Feature natürlich nichts für die breite Masse, sondern eher für 0,0001 % der Entwickler, also André, Joa und einer Handvoll anderer Entwickler. Aber egal, man freut sich über den Erfolg der Jungs.

Wieso Adobe aber so nett war, bleibt mir schleierhaft. Aus meiner Sicht verfolgt Adobe die Marschroute in jeder Release viele schöne neue WoW-Effekte zu implementieren, die sich gut verkaufen lassen - sowohl bei ihren Kunden als auch bei den Kunden der Kunden. Klar, ein, zwei Features gehören eher zu der nüchteren Feature-Kategorie, aber es ist einfach unverständlich, dass jahrelang bekannte Bugs nicht behoben werden.

In der neuesten Version gibt es für die Effekt-Etage ein bisschen 3D, Inverse Kinetics, Bones und natürlich das neue Tool Pixel Blender. Auch wenn PV3D bei mir die Freude an 3D getrübt hat, bin ich froh über den 3D-Support der Flash API. In Zukunft wird bei 90% der Aufgaben die API von Flash ausreichen und somit muss man sich nicht mehr mit der Jenga-Turmähnlichen-API von PV3D rumschlagen, was wirklich schmerzhaft sein kann. Fraglich bleibt natürlich, ob und wo man 3D wirklich braucht bzw. wie ein sinnvoller Einsatz aussieht, aber das Thema hatte ich bereits auf der Flashforum Konferenz angesprochen.

Bei Inverse Kinetics und Bones bin ich einmal gespannt, was die Animationsspezis schönes zaubern und wie qualvoll dann die Einbindung der IDE-Erzeugnisse im wirklichen Projekt ist. Beim Thema Pixel Bender habe ich noch keine wirkliche Meinung, weil ich es noch nicht getestet habe. Derzeit wirkt es auf mich noch wie ein Tool von Nerds für Nerds. Beispiel gefällig?

Audio-Mixing mit Pixel Bender - mir fehlt noch gänzlich ein realer Einsatzzweck.

Aber wo wir wieder beim Thema Audio sind, will ich auf meinen initialen Grund für diesen Beitrag zurück kommen.

Die Hobnox-Gang kündigte groß an, dass sie sobald der Flash Player 10 verfügbar ist, eine neue Version ihres Audio-Tool veröffentlichen werden. Ich habe diese Nachricht mit erstaunen wahr genommen. Man musste annehmen, dass sie schon längere Zeit produktiv für den Flash Player 10 entwickeln haben. Aus meiner Sicht mutig, war doch der Player bis dato nur als Beta-Version verfügbar, aber ich führte es auf gute und sichere Kontakt bei Adobe zurück.

Tja, da lag ich wohl falsch. Nach der Relase des Flash Players 10 ist die Stimmung im Audio-Lager schlecht. Auf der Zielgeraden hat Adobe einfach die API geändert und den Jungs beinahe das Genick gebrochen.

Traurige Sache, wo ich auf der einen Seite den Frust der Jungs verstehen kann, aber auf der anderen Seite auch ein allgemeines Problem sehe, welches mehr und mehr Einfluss auf die Projekte nimmt und der Grund für diesen Beitrag ist.

Das Problem sind frühzeitig frei zugängliche APIs und ihr sofortiger Einsatz in kommerziellen Projekten. Auch wenn es komisch klingt, heute gehört es zum guten Ton seine Software bereits im Alpha- oder Beta-Stadium auf den Markt zu werfen. Verpackt mit effektvollen Demos kann man schnell für viel Aufsehen in der Flash-Community sorgen. Und es dauert nicht lange bis diese technischen Demos im kreativen Zaubertopf landen und in ein Konzept gepresst werden.

APIs sind aber doch eine super Sache? Auf den ersten Blick sicherlich, aber beim Einsatz in kommerziellen Projekt können sie schnell zum unkalkulierbaren Risiko werden.

Bestes Beispiel dafür ist PV3D. Das Entwickler-Team präsentiert regelmäßig neue Demos, um das Rennen der 3D-Engines weiter anzuführen. Ich frage mich schon seit langem, wie wichtig es dem Core-Team eigentlich ist, dass andere deren eigene API nutzen?

Mein Verständnis war immer, wenn ich etwas anderen zur Verfügung stelle, dann so, dass sie damit vernünftig arbeiten können. Ohne saubere Dokumentation und mit ständigen Änderungen an den Kernschnittstellen würde ich mir vom heutigen Standpunkt aus manchmal wünschen, dass sie die API nicht öffentlich zugänglich gemacht hätten. Dann hätten wir uns viele ideenfreie Projekte sparen können und ich mir einige Überstunden und graue Haare. In meinen letzten Projekt, wo der Einsatz von 3D sogar gut zum Thema passte, hofften wir bei jedem SVN-Update, dass die vielen vorhanden Fehler behoben werden. Die Praxis sah in der Regel leider anders aus. Updates gab es zwar genug, aber wenn sie eine Verbesserung mit sich brachten, dann folgte auf den Schritt auch meist ein neues Problem.

Diese Problematik trifft nicht nur auf Community-Projekte wie PV3D zu, sondern auch auf die großen der Branche. Aktuell habe ich die Ehre mit der Flash API von Google Maps zu arbeiten. Vom API-Design ist das natürlich ein Unterschied wie Tag und Nacht zu PV3D, aber auch hier komme ich mir langsam vor wie der persönliche Bugreporter vom Hofe Google.

Ich will nicht sagen, dass ich auf Kriegsfuß mit APIs stehe. Sie bieten mir ohne Frage viele tolle Möglichkeiten, aber beim Einsatz in kommerziellen Projekten, die in einer definierten Zeit zu realisieren sind, bin ich mit der Zeit vorsichtiger geworden. Auch wenn Demos zeigen, dass man diese oder jene Sache machen kann, steht für mich die Überprüfung dieser Features im Kontext der gesamten Anwendung an oberster Stelle. Und manchmal muss man somit auch auf ein neues Feature verzichten, aber oft ist weniger auch mehr, z.B. Performance.

Ich will niemandem den Spaß am Spielen mit den APIs nehmen, aber schreitet als Entwickler ein, wenn Dritte API-Demos zu einem Konzept zaubern. Verwendet ihr APIs von Dritten, dann solltet ihr immer ausreichend Buffer einkalkulieren.

Nicht selten kommt man in Grenzbereiche der API, wo man sich entweder tief in die API einarbeiten muss, um sein Ziel zu erreichen oder einfach in der Abhängigkeit gefangen ist und warten muss bis die API-Entwickler einen erhören und dann auch noch das Richtige veröffentlichen.

Eine Gradwanderung, die viel Feingefühl und einen kühlen Kopf benötigt.

Das war mein persönliches Wort zum Sonntag bereits am Freitag. Habt ein schönes Wochenende, geht raus und genießt die Farben des Herbstes.

Wer es nicht in die Natur schafft, der kann sich auch schöne Farben über die API von Kuler besorgen.

16 Kommentare 17. October 2008

Tonmitschnitt: Jonathan Harris bei Flash on the Beach

Andy Polaine, Autor für IdN, Computer Arts, Creative Review und Desktop Magazine, war so gut und hat auf seiner Seite einen Tonmitschnitt von dem Vortrag von Jonathan Harris bei Flash on the Beach online gestellt. 

Ein Dank an Andy und den Anderen viel Spaß beim Zuhören. Der Part, der für so viel Aufruhr gesorgt hat, beginnt bei 1 Stunde und 4 Minuten, was nicht heißen soll, dass der Rest nicht weniger interessant ist. 

Der Kommentar von Andy bringt ebenfalls noch einmal schön die aktuelle Situation auf den Punkt. 

1 Kommentar 6. October 2008

Nachhaltig: Jonathan Harris bei Flash on the Beach

Jonathan Harris

Ich bin zurück von Flash on the Beach und zusammenfassend war es wieder eine inspirierende Konferenz. Einen großen Rückblick zu den einzelnen Sessions möchte ich hier gar nicht geben, weil es diesen in der nächsten PAGE geben wird.

Aber ein Thema passt besser in meinen Blog und somit möchte ich auch ein paar Worte zu dem Vortrag von Jonathan Harris schreiben.

Für üblich herrscht auf Flashkonferenzen immer Friede, Freude, Eierkuchen - sprich man freut sich gemeinsam über jede Neuheit vom Mutterschiff aus San Jose und feierte gegenseitig seine neuesten Arbeiten. Überspitzt formuliert, wirkt es manchmal wie ein großer Wanderzirkus, der eine wirkliche unterhaltsame, aber auch kurzweilige Show bietet, weil neue Ideen und Konzepte oft fehlen.

Man kopiert und adaptiert von bekannten und alten Quellen auf die Flash-Plattform. Hat man einige Veranstaltungen besucht, dann wird schnell deutlich, welche Sprecher die Konferenzen wirklich ernst nehmen, sich ausreichend vorbereiten, strukturiert präsentieren und Ideen und Vision mit den Zuhörern teilen wollen. Es gibt aber auch immer wieder schwarze Schafe, die Jahr für Jahr das Gleiche erzählen und wenn überhaupt nur ein paar Folien erneuern. Dass das respektlos gegenüber den zahlenden Besuchern ist, wird leider den Wenigsten bewusst sein.

Für den letzten Vortrag konnte man in diesem Jahr Jonathan Harris gewinnen. Ich hatte durch zwei PAGE Artikel schon mehrfach beruflichen und anschließen auch privaten Kontakt mit Jonathan und freute mich somit sehr auf eine erste persönliche Begegnung.

Nachdem Jonathan seine Arbeiten präsentiert hatte, hatte er noch ein Anliegen und wendete sich damit an das Publikum. Die entscheidenden Folien findet man hier, unter seinem Kommentar auf einige in der Folge entstanden Blog-Beiträge von bekannten Community-Flashern (Peter Elst, Keith Peters).

Die Folien und Anmerkungen sind sicherlich nichts für einen Montag Morgen, aber Jeder der sich in den Neuen Medien bewegt, sollte sich einmal die Zeit für diese Aussagen und Fragen nehmen.

Nachdem ich im Mai bei der Flashforum Konferenz auch einige aus meiner Sicht kritischen Entwicklung in der Flashszene angesprochen habe, war der Vortrag von Jonathan für mich der beste und nachhaltigste, den ich seit langem gesehen habe.

Sicherlich gibt es zu dem Thema verschiedene Blickwinkel, aber ich finde meine Denke und meine Visionen in vielen Aussagen von Jonathan wieder.

Auch wenn viele sich kritisch geäußert haben, hoffe ich, dass es im nächsten Jahr bei FOTB nicht wieder nur die üblichen Happy-Community-Voträge gibt.

Manchmal muss man die Wahrheit sagen, auch wenn Sie unbequem ist.

5 Kommentare 5. October 2008

Into the Wild

Ich gehe wenig ins Kino und schaue auch selten DVDs, aber auf den Film „Into the Wild“ war ich mehr als gespannt. Nachdem ich zufällig über das Buch gestolpert bin, hatte ich auch noch im Netz gelesen, dass die Verfilmung demnächst als DVD erscheinen wird.

Ich entschied mich einmal gegen das Buch und bestellte die DVD, weil der Trailer viel versprach. Die Erwartungen wurden mehr als erfüllt.

Ein Film, der stark zum nachdenken anregt und den man auf jeden Fall öfters schauen kann bzw. muss. Auch der Soundtrack ist vom feinsten und läuft in den letzten Tagen vermehrt bei mir. Also von mir ein absoluter Tipp für den nächsten verregneten Sonntag.

Das Foto zeigt ein Selbstporträt von Christopher McCandless vor seinem “Magic Bus” im Jahre 1992. 

5 Kommentare 29. September 2008

Generative Art trifft Produktdesign

Mülleimer

Langsam breiten sich Arbeiten aus dem Generative Art Bereich immer weiter im kommerziellen Bereich aus. Erik Natzke hat zum Beispiel ein farbenfrohes CD-Artwork für Stefano erzeugt.

Bereits 2004 nutzte Joshua Davis seine Techniken, um für den BMW Z4 zu generieren. Im April diesen Jahres zeigte er in seinem Portfolio neue Arbeiten für die bekannte Einrichtungsmarke Umbra. Neben Postern, Kissen und Bettdecken verzierte er für Umbra auch Mülleimer, die so zu einem sehenswerten Einrichtungsgegenstand werden, den ich gleich einmal bestellen musste. Seit ein paar Tagen sind nun auch Rucksäcke, Taschen und Skizzenblöcke für Miquelrius zu sehen. 

Und zu guter Letzt zahlten sich auch die vielen beeindruckenden Arbeiten von Robort Hodgin aus und so stammt der Visualizer in iTunes 8 aus seiner Feder. Realisiert wurde das Ganze mit Processing.

Ich finde die Arbeiten einfach klasse und sie illustrieren eindrucksvoll, wie spannend und abwechslungsreich Generative Art derzeit ist.

2 Kommentare 26. September 2008

Flash on the Beach - Vorfreude

Flash on the Beach

Nachdem ich sicherlich ein tolles Wochenende in Berlin haben werde, geht es dann von Montag bis Mittwoch nach Brighton zu einer der besten Flashkonferenzen der Welt: Flash on the Beach.

Ich freu mich auf das Wiedersehen mit alten Weggefährten, Kollegen und Freunden. Wer wird alles von Euch da sein?

Ohne Frage freue ich mich am meisten auf Jonathan Harris. Seine Arbeiten überzeugen nicht nur durch eine super Optik, sondern auch durch einen sehr starken und beeindruckenden Inhalt.

Andrias Muller, Jemery Thorp und Dr. Woohoo und Geoff Lillemon habe ich noch nicht live gesehen, aber die Arbeiten dieser vier Herren machen mich sehr neugierig auf die Vorträge.

Erik Natzke, James Paterson, Grant Skinner, Robert Hodgin und Keith Peter habe ich bereits gesehen und ich bin mir sicher, dass ich auch dieses Jahr wieder viel Inspiration in ihren Vorträgen finden werde.

Und ansonsten lass ich mich natürlich auch gerne von den Anderen positiv überraschen. 

Ich habe mir schon einmal die Beschreibungen aller Vorträge angeschaut und mir daraus folgenden Zeitplan erstellt:

Montag:

9:00 Uhr - Richard Galvan - Flash Now and in the Future

10:15 Uhr - Stefan Richter - Building Collaborative Applications

11:30 Uhr - Dr Woohoo (Drew Trujillo) - Transforming ideas to pixels to atoms

13:30 Uhr - Andries Odendaal - Exploitable acts of playfulness

14:45 Uhr - Chris Orwig - The Art and Craft of Photographic Impact oder Richard Lord - Creating particle effects with Flint

16:00 Uhr - Erik Natzke - Beyond the Knowledge: The Art of Play

20:00 Uhr - James Paterson - Modulating a Lot

Dienstag:

9:00 Uhr - Wenn ich es schaffe dann die Session von Aral Balkan, ansonst ausschlafen.

10:15 Uhr - Jeremy Thorp - Emergence

11:30 Uhr - Grant Skinner - Things Every ActionScript Developer Should Know oder Joa Ebert - Audiotool’s Private Parts (vorher einmal Joa fragen, um was es genau gehen wird bei ihm)

13:30 Uhr - Chris Allen - Building Red5 Applications

14:45 Uhr - Lee Brimelow - Platform Jiu-Jitsu

16:00 Uhr - Nando Costa - Motion Graphics, one frame at a time

20:Uhr - Robert Hodgin - The Best 8 to 12 Hours of my Life

Mittwoch:

9:00 Uhr - Keith Peters - Advanced ActionScript Animation

10:15 Uhr - Geoff Lillemon - Stop and Smell the Internet with Geoff Lillemon and Anita Fontaine

11:30 Uhr - Andre Michelle - Adobe made some noise!

13:30 Uhr Koen de Weggheleire - Play With Pixels, bitmap manipulation with AS3

14:45 Uhr - Andrias Muller - Tools and techniques at Nanika und wegen der Überschneidung wohl leider nicht Mario Klingemann - Here be Pixels

16:00 Uhr - Jonathan Harris - The Art of Surveillance and Self-Exposure

6 Kommentare 25. September 2008

PAGE 10/2008 - Ihr Auftritt

PAGE 10 / 2008

Während meines Urlaubes ist die aktuelle Ausgabe der PAGE (10/2008) erschienen. Gemeinsam mit Stefan von Gagern, Resortleiter Technik, habe ich die Titelgeschichte zum Thema Web-Portfolio geschrieben. Das Schreiben machte mir wie immer viel Spaß und inzwischen ist es die dritte Titelgeschichte für mich in diesem Jahr.

Neben dem Interesse als Autor ist das Thema Web-Portfolio auch als Interactive Developer für mich sehr interessant. In meinen Relaunch habe ich inzwischen auch schon einiges an Arbeit gesteckt und werde ich auch noch stecken müssen, bevor etwas online geht.

Da einige den Artikel sicherlich schon gelesen habe, hoffe ich, dass dieser für Euch interessant war. Allen Anderen wünsche ich noch viel Spaß beim Lesen und und wie immer freue ich mich über Kritik und Anregung. Am besten per E-Mail an mail [ at ] jensfranke.com.

Kommentar hinzufügen 25. September 2008

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