Resümee der Flashconference
Was lässt sich über die 7.te deutsche Flashconference in Stuttgart sagen? Sie war nicht schlecht, aber auch nicht wirklich toll. Der Rahmen der Veranstaltung war exzellent. Großzügige Räume, gute Beamer, gute Akustik und nette Leute. Auf der negativen Seite steht ein wenig das Programm. Viele Vorträge waren für meinen persönlichen Geschmack einfach zu schlecht vorbereitet und zeigten nicht gerade tolle und innovative Anwendungen bzw. Lösungen. Aber nicht alle waren so. Holger Eggert von HS-2 // Büro für Design überzeugte mit einem klar organisierten Vortrag zum Thema "Erstellung von Klingeltönen". Holger bot weiterhin in seinem zweiten Vortrag interessante Aspekte zum Thema "Quicktime & Flash". Mario Klingemann hielt einen beeindruckenden Vortrag über Processing und zeigte, wie schon damals bei den Shockwards, seine Liebe zum Detail. Er berücksichtigte bei seinem Thema "Der Maler in der Maschine" alle Facetten bei der digitalen Visualisierung eines Pinselstrichs auf einer Leinwand. Der gute André Michelle unterstrich sein umfangreiches Wissen in Sachen Game-Coding. Zusammen mit Mario hielten sie außerdem einen unterhaltsam Vortrag zum Thema "Ridge Body Engine". Am meisten inspirierte mich aber der Vortrag von Danny Franzreb zum Thema Interface Design. Er zeigte zu erst seine besten Arbeiten aus den letzten Jahren. Mich beeindruckten die Artworks für das "Computer Arts Magazine" und die Webseite für den Cocoon Club in Frankfurt. Der Knaller kam aber am Ende. Danny stellte einen Chip vor, an den man z.B. Bewegungssensoren anschließen kann. Der Chip wird über den USB-Port mit dem Rechner verbunden. Die gemessenen Daten können dann über einen Socket-Server an ein Flash-Frontend weiter gegeben werden. Was man mit diesen gewonnenen Daten anstellt, kommt dann ganz auf die persönlichen Ideen an. Sobald ich wieder ein wenig mehr Luft habe, werde ich mich auf jeden Fall diesem Thema widmen. Die Flashconference fand im Rahmen der FMX-Konferenz statt, von der ich auch noch einige interessante Vorträge zum Thema Animation und Film mitnehmen konnte. Was ich aber immer noch nicht nachvollziehen kann ist, wieso ein Vortrag zum Thema Flash Lite nicht im Rahmen der Flashconference am Freitag oder Samstag stattfand, sondern bereits am Donnerstag. Wie ich bereits schon am Anfang sagte, war es eine eher durchschnittliche Konferenz. Mit der Location hatte man eine sehr solide Basis geschaffen, aber bei einigen Vorträgen war noch deutlich Luft nach oben vorhanden.
4. May 2005
Abgelegt unter: Flash, Konferenzen
2 Comments Add your own
1. marc thiele | May 4th, 2005 at 9:29 am
Danke dir für den Überblick!
2. kungbao&hellip | May 4th, 2005 at 9:33 am
Erste Kommentare zur Flashconference in Stuttgart
Ich selber habe es leider nicht zu Stuttgarter Konferenz geshafft. Jens Franke hat sich die Mühe gemacht und ein kleines Resümee dazu geschrieben….
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