Blog von Jens Franke » 2008 » July » 13

Archiv für 13. July 2008

iPhone 3G - Erster Eindruck / Surfen, iTunes & Fazit

iPhone iTunes

Safari

War das Surfen beim N95 eher ein Krampf, macht es beim iPhone richtig Spass. Das Vergrößern der Inhalte ist förderlich und Klicks werden sehr gut registriert. Und selbst, wenn man täglich mit DSL 16000 surft, wirkt der Seitenaufbau noch ordentlich. Gespannt bin ich, ob mir auf Dauer Flash fehlen wird. Zur Zeit schätze ich mein mobiles Surfverhalten eher Informationsgetrieben ein, mal sehen wie es sich mit der Zeit entwickelt. Für YouTube gibt es ja eine getrennte Anwendung, aber für Vimeo gibt es so etwas leider noch nicht. Schauen wir einmal, wie Adobe & Apple das Thema Flash in Zukunft bearbeiten werden. Rein aus der Entwicklersicht wäre es für mich natürlich interessant.

Mail

Die tolle Übersicht und die einfache Bedienung übertrifft die Kleinteiligkeit des N95 um Längen. Das Tippen geht einfach von der Hand und da könnte ich mir sogar vorstellen, dass ich in Zukunft unterwegs einige E-Mails sofort per iPhone beantworte.

SMS

Da ich bis dato maximal drei SMS pro Monat schreibe, ist die Funktionalität nicht interessant für mich. MMS vermisse ich hingegen sehr.

Musik & Video

Einfach Traumhaft. Das Zusammenspiel mit dem Remote-App einfach klasse. Wer auf YouTube steht, wird seinen Spass mit dem YouTube Client haben. Ich vermisse eine Anwendung für Vimeo. Gespannt bin ich auch auf den Pandora-Client, der derzeit leider noch nicht im deutschen Store verfügbar ist.

App Store

Bereits im PAGE-Artikel habe ich die zwei Meinungslager zum Thema App Store besprochen. Für die Einen ist es ein Segen, dass die Distributionswege komplett von Apple zur Verfügung gestellt werden, die Anderen fühlen sich kontrolliert und eingeschränkt von Apple. Aktuell betrachte ich es erstmal nur aus der Sicht eines Endanwender und finde die Lösung genial einfach. Mit wenigen Klicks kann ich sowohl per iPhone als auch per iTunes neue Anwendungen installieren. Einen Überblick zu meinen derzeitigen Lieblingsanwendungen wird es die Tage in einem getrennten Beitrag geben.

Telefon

Mit bedacht, der letzte Punkt, weil ich aktuell noch nicht wirklich viel dazu sagen kann. VoiceMail hat mich jedenfalls bereits überzeugt. Die Sprachqualität werde ich erst in ein paar Tagen oder Wochen beurteilen können, wenn man auch mal im ICE oder anderen kritischen Netzbereichen telefoniert hat.

Akku

Auch zu diesem Punkt werde ich erst in ein paar Tagen etwas sagen können, wenn sich die Nutzung ein wenig normalisiert hat.

Fazit

Ursprünglich war ein Mobiltelefon zum telefonieren konzipiert. Heute brüsten sich viele Hersteller mit immer umfangreicheren Leistungsdaten und Fähigkeiten ihrer Geräte. Nicht anders ist es beim iPhone, aber das iPhone hat es geschafft ein hervorragendes Bedienkonzept zu bieten, um die ganzen Fähigkeiten wirklich intuitiv nutzen zu können. Ich bin mehr als begeistert, was so ein kleines Gerät alles leisten kann. Der Formfaktor trägt natürlich seinen Teil zum tollen Gesamteindruck bei.

Bis dato war die Bedienbarkeit des Symbian OS auf dem N95 solide bzw. aus meiner persönlichen Sicht das beste für mobile Endgeräte, aber seit zwei Tagen wirkt das Symbian OS wie ein altes Telefon mit Drehscheibe.

Von anderen iPhone-Nutzern konnte man in der Vergangheit genug lesen, dass das iPhone noch einige Schwächen bei klassischen Funktionalität, wie der Anzeige der Zeichenanzahl bei SMS, dem Löschen einzelner SMS, Copy & Paste oder die Erstellung eines Screenshot hat. So ins Detail bin ich noch nicht vorgedrungen, aber ich bin mir sicher, dass es mir in Teilen sicherlich ähnlich gehen wird. Es wird auf jeden Fall interessant bleiben, was Apple sich für kommende Firmware-Updates ausdenken wird.

Bildquelle: Apple 

6 Kommentare 13. July 2008

iPhone 3G - Erster Eindruck / GPS & Kamera

iPhone 3G GPS

GPS

GPS ist seit ein paar Jahren mein Lieblingsthema und somit war ich sehr gespannt auf die Leistungsfähigkeit des iPhone. Das N95 ist ohne Frage schon nett, was die Lokalisierung angeht, aber im Gegensatz zu meinem  Garmin Outdoor-Navigationsgerät lokalisiert es im Schneckentempo und die Qualität des Kartenmaterials ist auch eher dürftig. Die Anzahl der POIs ist dafür sehr löblich.

Die Genauigkeit und die Geschwindigkeit des iPhone hat mich extrem überrascht. In wenigen Sekunden wird man auf Basis von Funksendemasten grob lokalisiert und dank des neuen GPS-Chipswenige Sekunden später bis auf einige Meter genau lokalisiert. Dank dem Kartenmaterial von Google Maps ist dieses Feature mein absolutes Highlight nach den ersten zwei Tagen.

Spannend wird es, wie sich die Restriktion der SDK im Bezug auf Echtzeit-Routing entwickeln werden. Für mich persönlich ist aber das Tracken sowieso spannender.

Kamera

Ich hatte mir im Vorfeld schon einige Bilder bei Flickr angeschaut. Die Qualität der Bilder war in der Regel nicht berauschend. Auch in der Praxis haut mich die Qualität nicht um, es ist eher eine Kamera für optimale Lichtverhältnisse. Da leistet die Kamera des N95 deutlich mehr. Da die letzten beiden Tage nicht von viel Sonne geprägt waren, bin ich einmal auf die Qualität bei besseren Bedingungen gespannt.

Klasse ist natürlich, dass die Bilder sofort mit Geo-Informationen versehen werden. Hier müssen die Progamme von Drittherstellern bzw. Flickr aber noch ihre Schnittstellen anpassen, dass die Exif-Informationen richtig ausgewertet werden bzw. die Bilder beim Upload gleich richtige getaggt werden. Aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Zum Thema Flickr gibt es im App Store auch schon einige Tools, die aber noch viel Luft nach oben haben. Mehr dazu im getrennten Artikel „iPhone 3G - Anwendungen“, der die Tage folgt.

Hier geht es zu Teil 3

Bildquelle: Apple  

1 Kommentar 13. July 2008

iPhone 3G - Erster Eindruck / Setup

iPhone 3G

Ohne Frage hätte ich auch schon gerne ein iPhone der ersten Generation gehabt, aber da ich mir im letzten Jahr erst ein Nokia N95 gekauft hatte, siegte die Vernunft. Bei der Veröffentlichung des iPhone 3G kam das Thema natürlich wieder auf, aber ich wollte mich nicht wegen eines Mobiltelefons morgens in eine Schlange stellen. So dringend ist es dann nun doch nicht.
 
Als mein Mitbewohner Freitag Nachmittag in die Stadt gefahren ist und ich ihn scherzhaft bat, mir doch bitte ein iPhone mitzubringen, dachte ich nach den ganzen Berichten im Netz natürlich nicht daran, dass es in Hannover noch eins zu kaufen gibt. Eine halbe Stunde später rief mich mein Mitbewohner an und meinte, die haben hier noch eins und wenn ich in der nächsten halben Stunde da bin, wäre es meins. Eine Stunde später hatte ich es zu Hause.

Eine mir bis dato unbekannte Geduld ließ das verpackte iPhone 3G bis Samstag morgen ruhen. So hatte ich dann auch nicht, wie viele andere, Probleme bei der Aktivierung. Es ging jedenfalls so schnell, dass ich das Bestätigen der einzelnen Screens gar nicht so genau mitbekommen hatte - vielleicht war es dann aber auch die Vorfreude. 

Nach zwei Tagen Ausprobieren und Testen wollte ich nun einmal meine ersten Eindrücke aufschreiben.
 
Einrichten
 
Das Einrichten war kinderleicht. Die Einstellung der E-Mail Knoten von Mail, die Bookmarks von Safari, die Kalendereinträge und die Kontakte waren in Windeseile übertragen und benötigten keine weiteren Konfigurierungen auf dem iPhone. Nützlich ist der Kontakt-Export von Xing, der sehr förderlich für die Aktualität der Kontakte ist.            

Auch die Übertragung von Musik stellte keine Hürde da und ist vom Ablauf identisch mit dem der Synchronisierung eines iPods. Das Zusammenspiel zwischen Macbook Pro und iPhone ist wirklich wunderbar gelöst.

Bedienung 

Zum Thema Handling wurde schon genug geschrieben. Hat man sich auf das Tippen eingestellt, ist es kinderleicht und ohne Frage wegweisend für die Interaktion zwischen Mensch und Maschine.                  

Hier geht es zu Teil 2

Bildquelle: Apple 

Kommentar hinzufügen 13. July 2008

Kalender

July 2008
M T W T F S S
« May   Aug »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Posts nach Monat

Posts nach Kategorie