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Tonmitschnitt: Jonathan Harris bei Flash on the Beach
Andy Polaine, Autor für IdN, Computer Arts, Creative Review und Desktop Magazine, war so gut und hat auf seiner Seite einen Tonmitschnitt von dem Vortrag von Jonathan Harris bei Flash on the Beach online gestellt.
Ein Dank an Andy und den Anderen viel Spaß beim Zuhören. Der Part, der für so viel Aufruhr gesorgt hat, beginnt bei 1 Stunde und 4 Minuten, was nicht heißen soll, dass der Rest nicht weniger interessant ist.
Der Kommentar von Andy bringt ebenfalls noch einmal schön die aktuelle Situation auf den Punkt.
1 Kommentar 6. October 2008
Nachhaltig: Jonathan Harris bei Flash on the Beach

Ich bin zurück von Flash on the Beach und zusammenfassend war es wieder eine inspirierende Konferenz. Einen großen Rückblick zu den einzelnen Sessions möchte ich hier gar nicht geben, weil es diesen in der nächsten PAGE geben wird.
Aber ein Thema passt besser in meinen Blog und somit möchte ich auch ein paar Worte zu dem Vortrag von Jonathan Harris schreiben.
Für üblich herrscht auf Flashkonferenzen immer Friede, Freude, Eierkuchen - sprich man freut sich gemeinsam über jede Neuheit vom Mutterschiff aus San Jose und feierte gegenseitig seine neuesten Arbeiten. Überspitzt formuliert, wirkt es manchmal wie ein großer Wanderzirkus, der eine wirkliche unterhaltsame, aber auch kurzweilige Show bietet, weil neue Ideen und Konzepte oft fehlen.
Man kopiert und adaptiert von bekannten und alten Quellen auf die Flash-Plattform. Hat man einige Veranstaltungen besucht, dann wird schnell deutlich, welche Sprecher die Konferenzen wirklich ernst nehmen, sich ausreichend vorbereiten, strukturiert präsentieren und Ideen und Vision mit den Zuhörern teilen wollen. Es gibt aber auch immer wieder schwarze Schafe, die Jahr für Jahr das Gleiche erzählen und wenn überhaupt nur ein paar Folien erneuern. Dass das respektlos gegenüber den zahlenden Besuchern ist, wird leider den Wenigsten bewusst sein.
Für den letzten Vortrag konnte man in diesem Jahr Jonathan Harris gewinnen. Ich hatte durch zwei PAGE Artikel schon mehrfach beruflichen und anschließen auch privaten Kontakt mit Jonathan und freute mich somit sehr auf eine erste persönliche Begegnung.
Nachdem Jonathan seine Arbeiten präsentiert hatte, hatte er noch ein Anliegen und wendete sich damit an das Publikum. Die entscheidenden Folien findet man hier, unter seinem Kommentar auf einige in der Folge entstanden Blog-Beiträge von bekannten Community-Flashern (Peter Elst, Keith Peters).
Die Folien und Anmerkungen sind sicherlich nichts für einen Montag Morgen, aber Jeder der sich in den Neuen Medien bewegt, sollte sich einmal die Zeit für diese Aussagen und Fragen nehmen.
Nachdem ich im Mai bei der Flashforum Konferenz auch einige aus meiner Sicht kritischen Entwicklung in der Flashszene angesprochen habe, war der Vortrag von Jonathan für mich der beste und nachhaltigste, den ich seit langem gesehen habe.
Sicherlich gibt es zu dem Thema verschiedene Blickwinkel, aber ich finde meine Denke und meine Visionen in vielen Aussagen von Jonathan wieder.
Auch wenn viele sich kritisch geäußert haben, hoffe ich, dass es im nächsten Jahr bei FOTB nicht wieder nur die üblichen Happy-Community-Voträge gibt.
Manchmal muss man die Wahrheit sagen, auch wenn Sie unbequem ist.
5 Kommentare 5. October 2008
Buchtipp: Data Flow

Auf dieses Buch war ich mehr als gespannt. Ich hatte vor längerer Zeit eine Anfrage, ob ich einige Texte für das Werk schreiben kann. Ich war zu dem Zeitpunkt mehr als ausgelastet und musste somit leider schweren Herzens absagen.
Am Wochenende kam nun das Buch per Post und nach dem ersten Schmökern bin ich sehr angetan. Mit einer Fülle an Beispielen wird das komplexe und spannende Themengebiet vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt klar auf Projekten aus dem Bereich Grafikdesign. Obwohl ich die interaktiven Werkzeuge in den letzten 2-3 Jahren als sehr wichtigen Implusgeber für das Themengebiet Informationsvisualisierung sehe, finde ich die gezeigten Arbeiten spannend und inspirierend.
Jedes Projekt wird mit einem knappen Text vorgestellt und bietet somit eine gute Basis für weitere Recherchen im Internet. Lediglich für die Kapiteleinführung hätte ich mir ein wenig mehr Hintergrundinformationen, gern auch theoretischer Natur, gewünscht. Dafür gibt es aber ansonsten die Werke von Edward Tufte.
Ein Werk, das ohne Frage in die Kategorie „schönes Buch mit vielen Bildern“ fällt, und dass ich sicherlich oft wieder aufschlagen werde. Ein klarer Kauftipp für Freunde guter Informationsvisualisierungen.
1 Kommentar 22. September 2008