Blog von Jens Franke

Canon 5D Mark II

Inzwischen habe ich mir einmal in Ruhe den Test der Canon 5D Mark II bei dpreview durchgelesen. Klingt einfach nach einer tollen Kamera.

Im Blog von Vincent Laforet gibt es zusätzlich noch einen ersten spannenden Anwendungsbericht, der unter anderem schier begeistert ist von der Video-Qualität - so wie ich auch. Bei Canon Japan gibt es inzwischen auch einige Bilder und Videos, die vielversprechend aussehen.

Mal sehen, was der Weihnachtsmann zu so einem Wunsch sagt.

Die Fakten im Überblick:

- 21,1 Megapixel
- Vollformat-CMOS-Sensor
- DIGIC 4-Prozessor
- ISO-Bereich bis zu 25.600
- Aufzeichnung von Full-HD-Videos (1080p, 30 B/s, H.264 bis zu 12 Minuten)
- 3,0-Zoll VGA-LCD mit Live-View-Modus
- 9-Punkt-Autofokus + 6 AF-Hilfsfelder
- EOS Integrated Cleaning System
- Gehäuse aus Magnesiumlegierung
- wasserresistent bis 10mm Regen in 3 Minuten

2 Kommentare 23. September 2008

Shortcut to brilliant - Adobe Creative Suite 4

Adobe Creative Suite 4

Für alle die es noch nicht mitbekommen haben, heute gibt es Webzaubershow von Adobe zum Launch der Creative Suite 4. Beginn ist für Europa 11:00 a.m. CET.

Ich bin gespannt, was neben den bereits bekannten Sachen noch kommen wird. Neugierig bin ich auch auf die Preispolitik für die US und EU-Versionen, wobei ich da wenig Hoffnung auf Freude habe. Ich werde es mir auf jeden Fall mal anschauen, denn es ist schon interessant, wie viel PR Adobe dieses Mal für den Launch macht. 

Update: Gerade kam die PR-Meldung per E-Mail. Die neue Produktseite ist online. Leider ist die Preisdiskrepanz zwischen Kauf einer englischen MAC-Version im US-Store und im deutschen Store wieder einfach dreist.

Adobe Creative Suite 4 Design Premium

Vollversion: 1799 Dollar zu Euro 2378,81
Update: 599 Dollar zu Euro 722,31

2 Kommentare 23. September 2008

Buchtipp: Data Flow

Data Flow

Auf dieses Buch war ich mehr als gespannt. Ich hatte vor längerer Zeit eine Anfrage, ob ich einige Texte für das Werk schreiben kann. Ich war zu dem Zeitpunkt mehr als ausgelastet und musste somit leider schweren Herzens absagen.

Am Wochenende kam nun das Buch per Post und nach dem ersten Schmökern bin ich sehr angetan. Mit einer Fülle an Beispielen wird das komplexe und spannende Themengebiet vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt klar auf Projekten aus dem Bereich Grafikdesign. Obwohl ich die interaktiven Werkzeuge in den letzten 2-3 Jahren als sehr wichtigen Implusgeber für das Themengebiet Informationsvisualisierung sehe, finde ich die gezeigten Arbeiten spannend und inspirierend.

Jedes Projekt wird mit einem knappen Text vorgestellt und bietet somit eine gute Basis für weitere Recherchen im Internet. Lediglich für die Kapiteleinführung hätte ich mir ein wenig mehr Hintergrundinformationen, gern auch theoretischer Natur, gewünscht. Dafür gibt es aber ansonsten die Werke von Edward Tufte.

Ein Werk, das ohne Frage in die Kategorie „schönes Buch mit vielen Bildern“ fällt, und dass ich sicherlich oft wieder aufschlagen werde. Ein klarer Kauftipp für Freunde guter Informationsvisualisierungen.

1 Kommentar 22. September 2008

Back on track

Urlaub

Ein herrlicher Urlaub in Norwegen liegt hinter mir. Die 10 Tage Natur pur waren einfach wieder ein Traum. Nach den Tagen abseits jeder Zivilisation waren wir noch für 2 Tage im schönen und wirklich empfehlenswerten Bergen.

Inzwischen hat mich die Arbeit wieder. Vor mir liegt ein wirklich spannendes und forderndes Projekt auf das ich mich sehr freue. Diese Woche beginnt dann auch wieder die Lehrtätigkeit an der HAWK Hildesheim, wo ich zwei Kurse geben werde. Der erste ist ein Aufbaukurs zum Thema Generative Art und der andere wird sich mit Phyiscal Interaction Design befassen. Zwei spannende Themen, die mich jeweils Mittwoch forschen, basteln und lehren lassen werden.

Damit ich noch ein wenig von Schönheit der Natur im Arbeitsalltag träumen kann, habe ich auf der ersten Zugfahrt nach dem Urlaub mit dem Buch „Blockhaus am Denali“ angefangen. Ein sehr lebendiges Werk, dass mich wirklich träumen lässt.

1 Kommentar 22. September 2008

Offline -> Friluftsliv

Morgen geht es los! Der hohe Norden ruft. Wir freuen uns auf 2 Wochen Anstrengung, Erholung, Ruhe und Einfachheit.

Wer wissen möchte, was “Friluftsliv” heißt, der findet hier die Auflösung. Per E-Mail bin ich erst wieder ab dem 09.09.2007 zu erreichen.

2 Kommentare 23. August 2008

Fontpark

Fontpark

Yugo Nakamura demonstriert wieder einmal sein Ausnahmetalent. Sein neuster Streich ist Fontpark 2.0. Eine Anwendung bei der man mit Hilfe eines Editors japanische Schriftzeichen frei anordnen kann.

Das Resultat sind schöne Illustrationen aus Buchstaben. Einzig der Sound geht mir auf Dauer ganz schön auf die Nerven.

2 Kommentare 7. August 2008

Musical Interfaces

Musical Interfaces

Precious hat seine Webseite sowohl konzeptionell als auch visuell überarbeitet. Sehr sehenswert und zudem bieten die ersten Beiträge auch inhaltlich eine hohe Qualität. Eine sehr löbliche Mischung.

Besonders hat mir das Interview mit Prof. Boris Müller von der FH Potsdam zum Thema „Musical Interfaces“ gefallen. Man erhält einen anregenden Einblick in die Prozesse des Kurses, der in Kooperation mit der Berliner Softwarefirma Native Instruments unter der Leitung von Prof. Boris Müller und Prof. Reto Wettach neun Projekte enstehen ließ. Eine Übersicht aller Projekte findet man hier.

Bildquelle: Precious

2 Kommentare 4. August 2008

iPhone 3G - Geotagging

iPhone 3G Geotagging

In der Vergangenheit hatte ich mich bereits mehrfach mit dem Thema Geocoding befasst. Angefangen bei meinem Outdoor-Blog, über einen Artikel für das Visual-X Magazin, die Tests mit dem Nokia N95 bis hin zum letzten Test mit der Google Maps API für Flash.

Nach den Jahren ist Geocoding für mich immer noch ein sehr spannendes Thema, was dank solcher Endgeräte wie dem N95 oder jetzt auch dem iPhone erst noch richtig aufblühen wird.

Die Woche hatte ich mich zwei Abende hingesetzt, um einen weiteren kleinen Test zu machen. Ich hatte die Idee Fotos mit dem iPhone zu machen, diese an eine E-Mail Adresse zu schicken und am Ende mit der Google Maps API in Flash anzuzeigen. Im Grunde ist die Idee die Weiterentwicklung des Outdoor-Blogs, wo ich neben dem Handy damals noch ein Outdoor-GPS nutzte, um die aktuellen Koordinaten zu erhalten.

Beim aktuellen iPhone 3G ist es so, dass in alle Fotos automatisch die Geoinformationen in die EXIF-Daten eingetragen werden. Da ich bekanntlich Flash- und kein Backend-Entwickler bin, nahm ich es zum Anlass auch mal wieder ein wenig PHP und MySQL zu machen.

Der Imap-Connector und -Parser waren schnell gebaut und auch das Aufsetzen der Datenbank ging gut von der Hand, was mich sehr euphorisch bis zu einem Punkt vorantrieb.

Sobald man ein Foto vom iPhone mit der Mail-Applikation verschickt, wird das Bild auf 800×600 Pixel verkleinert und bei diesem Prozess gehen scheinbar auch die EXIF-Informationen verloren. Leider gibt es im aktuellen Firmware noch keine Einstellung, die das Verkleinern und das Löschen der EXIF-Informationen unterbindet. Was für ein Katzenjammer - man war ich genervt. Da muss Apple aber zackig nachbessern. An der nicht wirklich überragenden Bildqualität wird man hingehen wohl nicht viel schrauben können, aber dafür vielleicht an dem langsamen Start der Kamera.

Zieht man sich die Bilder per USB-Kabel auf den Rechner, dann hat man die Bilder in voller Auflösung und inklusive aller EXIF-Daten zur Verfügung. Natürlich ist das kein Workflow für unterwegs.

Applikationen wie AirMe aus dem App Store umgehen das Problem schon ein wenig, aber am Ende landen die Bilder alle bei Flickr und diesen Umweg wollte ich mir eigentlich sparen.

Und wie geht es jetzt weiter?

Selbst ist der Mann. Da ich mich sowieso bereits mit der iPhone SDK befasse, werde ich mal schauen, was man da machen kann. Die Leute von AirMe sind zwar bereits an dem Thema dran und meinen, dass es noch gewisse Restriktionen zwecks des Zugriffes auf den „Camera Roll“ gibt, aber Spielen, Tüfteln und Prototypen ist ja mein Ding. Mehr zum Arbeiten mit der iPhone SDK folgt in einem kommenden Beitrag.

3 Kommentare 30. July 2008

Colin Moock & ActionScript 3.0 - Mein Kommentar

Letzte Woche veröffentlichte O’Reilly auf seiner InsideRIA-Plattform einen Artikel von Colin Moock, der sich wie ein Lauffeuer verbreitet.

Moock äußert seine Gedanken zu der aktuellen Produktstrategie von Adobe im Bezug auf die Flash-Plattform. Neben der allgemeinen Situation geht Moock auf neun Aspekte von ActionScript 3.0 ein, die er als kritisch empfindet und bietet in Teilen gleich sehr durchdachte Verbesserungsvorschläge an.

Ich kann den Aussagen von Moock in der Regel zustimmen und sie in Teilen sogar erweitern. Nachdem ich in diesem Semester auch an der HAWK in Hildesheim in allen Kursen ActionScript 3.0 gelehrt habe, bekam ich einen zusätzlichen und sehr interessanten Blickwinkel auf die Flash-Plattform durch die Aussagen einiger Studenten.

Man selbst hat über die Jahre gelernt bzw. sich damit abgefunden, wie gewisse Dinge funktionieren. Für absolute Neueinsteiger ist die Messlatte ohne Frage insgesamt höher als früher, wobei ich da nicht ActionScript als Sprache als Probleme sehe, sondern viel mehr die schlechte IDE.

Aus meiner Sicht wurde einfach immer mehr an die IDE rangestrickt. In der nächsten Version wird es Support für „Inverse Kinematics“ geben, was viele Anwender freuen wird, aber ich bin gespannt, ob zum Beispiel Krücken wie der Editor, die Bibliothek oder auch die Verknüpfung mit externen Source-Dateien überarbeitet werden. Natürlich ist mir auch bewusst, dass sich aus Produktsicht solche Verbesserungen schlechter verkaufen lassen, als bessere Grafik- und Animationseffekte, aber im Alltag ist mir eine solide und logische IDE lieber als ein Tagesfeuerwerk. Und nur wenn ein Produkt in der täglichen Nutzung Freude macht, wird man es auf Dauer einsetzen.

Betrachtet man die Lehrpläne von Fachhochschulen und Universitäten, dann wird deutlich, dass man in der Lehre vermehrt auch auf Processing setzt, um vor allem auch Designer an das Thema Programmierung heran zu führen. Die reduzierte IDE, kombiniert mit einer vom Aufbau auf Designer ausgerichteten und dennoch sehr leistungsstarken Programmiersprache, stellt eine interessante Alternative für den Einstieg in die Entwicklung interaktiver Anwendungen dar. Auch Node-Based Development-Tools wie vvvv oder Max/MSP sind aufgrund ihrer visuellen Programmier-Umgebung nicht zu vernachlässigen.

Sicherlich verfolgen Proccesing, vvvv und Max/MSP andere Ziele, aber Adobe sollte nicht vergessen, dass man neben den Software-Architekten aus dem Java-Umfeld auch die kreativen Querdenker, Designer und Künstler bedienen sollte. Das Potenzial dieser Gruppen sollte man nicht außer Acht lassen, denn diese Personen erschaffen kreative interaktive Welten, die auch die Verkaufszahlen für ein Produkt enorm steigern können.

Ich bin jedenfalls gespannt, wie Adobe in Zukunft seine Produkte am Markt platzieren wird und welche Plattformen zum interaktiven Pulsgeber werden.

Und wie immer freue ich mich über Eure Kommentare.

2 Kommentare 25. July 2008

iPhone 3G - Anwendungen Teil 2

Nachdem ich im ersten Teil meine aktuellen Lieblinge vorgestellt habe, komme ich jetzt zu den Anwendungen die mir noch fehlen.

Tracking-Anwendung

Am liebsten wäre mir eine Anwendung, die einen ähnlichen Umfang bietet wie der Nokia Sports Tracker. Große Hoffnungen habe ich hier auf Nike. Gerüchte in diese Richtung gibt es bereits genug.

Flickr-Anwendung

Die derzeitigen Anwendungen sind schon ganz nett, aber bei mir ist es jedenfalls so, dass die Bilder nach dem Upload bei Flickr nicht direkt mit Geotags versehen sind. In den Exif-Daten sind die Geo-Informationen aber vorhanden. Also bitte nachbessern.

Bei der Anwendung AirMe werden die Fotos bereits mit Geo- und sogar Wettertags versehen, aber da gefällt mir die zusätzliche Anmeldung bei AirMe nicht.

Elgato-Betrachter

Elgato EyeTv ist einfach das Tool für TV am Mac und derzeit gibt es nur ein Webinterface dafür. Ein richtige Anwendung wäre das i-Tüfelchen.

Vimeo-Betrachter

Die durchschnittliche Qualität bei Vimeo im Bezug auf Inhalt und Auflösung sagt mir einfach mehr zu als die Datenmüllhalde von Youtube und somit würde ich mich über einen Vimeo-Viewer freuen.

DB-Anwendung

Ein Tool für den direkten Fahrkarten-Kauf wäre ohne Frage sehr schick.

Bank-Anwendung

Programme für Online-Banking sind bekanntlich unter OS-X noch rar. Aber wieso sollte das auch für das iPhone so sein?

Flash

Bereits oft und heiß diskutiert, würde ich mich natürlich auch sehr über Flash auf dem iPhone freuen.

Und jetzt seid Ihr gefragt. Was sind Eure Lieblinge und was fehlt Euch noch?

2 Kommentare 23. July 2008

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